08 Nov 2016

Hohe Auszeichnung für Bbr. AH Clemens Bieber

Am Vorabend des Österreichischen Nationalfeiertags wurde H.H. Domkapitular Bbr. Clemens Bieber der Tiroler Adler-Orden in Silber durch Landeshauptmann Günther Plattner verliehen. Bereits am 20. September 2016 hat die Tiroler Landesregierung die Auszeichnung für seine jahrzehntelange Verbundenheit zum Land beschlossen.

Enge Verbindung zum Land Tirol

In seiner Laudatio hob er die jahrzehntelange enge Verbindung Biebers zum Land Tirol hervor: Der Würzburger Domkapitular mache seit seiner Kindheit Urlaub in Tirol und liebe Land, Leute und Lebensart, so Platter. „Dazu sind viele freundschaftliche Kontakte mit Tirolerinnen und Tirolern gekommen, seit Clemens Bieber in Innsbruck studierte.“ Der in Franken verwurzelte Geistliche sei aber auch in Tirol daheim. „Des Menschen Heimat ist auf keiner Landkarte zu finden, sondern in den Herzen der Menschen“, zitierte der Laudator den Würzburger Caritas-Verantwortlichen Bieber.

Viele Kontakte zu Tiroler Geistlichen

Der Landeshauptmann betonte zudem Biebers gute Verbindungen zu Tiroler Geistlichen. Während seines Studiums in Innsbruck sei der Kontakt zum früheren Bischof Reinhold Stecher entstanden. Auch dessen Nachfolger, dem emeritierten Erzbischof Alois Kothgasser, fühle sich Bieber als ehemaliger Schüler des Gymnasiums der Salesianer in Buxheim bei Memmingen verbunden. Mit dem letzten Bischof Manfred Scheuer und dem Tiroler Caritasdirektor Georg Schärmer stehe der Würzburger Domkapitular ebenfalls regelmäßig in Kontakt.Diesem „treuen Freund des Landes“ werde daher der Tiroler Adler Orden in Silber von der Landesregierung verliehen, eine Auszeichnung, mit der seit 1970 Persönlichkeiten geehrt werden, deren Aufenthalt oder Besuch in Tirol oder deren freundschaftliche Beziehung zum Land von politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung ist.

Lebenslauf von Clemens Bieber

Bbr. Bieber ist Teil einer Franco-Raeten-Familie: Sein älterer Bruder Joachim Bieber, Bürgermeister a.D. von Miltenberg, ist ebenso wie sein Neffe ein engagierter Franco-Raete. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und dem Abitur am Ketteler-Kolleg in Mainz, studierte Bieber an den Universitäten Würzburg und Innsbruck katholische Theologie. In Insbruck nahm er das Band e.v. K.Ö.H.V. Leopoldina zu Innsbruck an. Am 14. Februar 1987 wurde er von Bischof Paul-Werner Scheele zum Priester geweiht und war danach als Kaplan in Kitzingen-Sankt Vinzenz, Gerolzhofen, Fladungen und Schweinfurt-Sankt Kilian tätig. Von 1990 bis 1992 war er Pfarrer in Theilheim, von 1992 bis 2009 Pfarrer von Kleinostheim. Bischof Friedhelm Hofmann ernannte ihn am 15. September 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2010 zum Leiter der Hauptabteilung V „Soziale und caritative Dienste“ im Bischöflichen Ordinariat und 1. Vorsitzenden des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e.V. Am 30. März 2010 berief Bischof Friedhelm Hofmann Bieber mit Wirkung zum 1. Mai 2010 in das Domkapitel an der Kathedralkirche zu Würzburg und ernannte ihn zum Domkapitular.